Unterfränkische Landtagsabgeordnete informieren sich am ZAE Bayern über den geplanten Neubau eines Forschungs- und Demogebäudes am Hubland
Presse
Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) plant am Standort Würzburg den Neubau eines hochinnovativen Forschungs- und Demogebäudes. Der Neubau soll innovative Technologien für die effiziente Nutzung der Solarenergie, Wärmespeicherung, hocheffiziente Dämmung und Lichtnutzung integrieren.
Das ehrgeizige Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie, Sponsoren aus der Industrie und Mitteln des ZAE Bayern finanziert. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 10,4 Mio. Euro. Die Regierung von Unterfranken, vertreten durch Herrn Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer und die unterfränkischen Landtagsabgeordneten Günther Felbinger, Volkmar Halbleib, Oliver Jörg, Karsten Klein, Thomas Mütze sowie Peter Winter unterstützen dieses Projekt mit großem Engagement. Sie nutzten heute die Gelegenheit sich im Rahmen eines Besuchs am ZAE Bayern vom Vorstandsvorsitzenden Prof. Vladimir Dyakonov und Abteilungsleiter Dr. Hans-Peter Ebert Details des Projekts erläutern zu lassen. Das vorgestellte Projekt besticht durch seine bundesweit einzigartige Verknüpfung und Demonstration von innovativen Technologien und Komponenten im Bereich des energieeffizienten Bauens. Als wichtiger Bestandteil des Gebäudes ist ein öffentlich zugänglicher Informationsbereich geplant, in dem die Innovationen dargestellt und erlebt werden können.
Prof. Dyakonov informierte die Anwesenden auch über die zukünftige Entwicklung des ZAE Bayern und seine Position in der deutschen Energieforschungslandschaft. Er stellte den Anwesenden das Eckpunktepapier des ForschungsVerbundes Erneuerbarer Energien (FVEE) „Visionen des FVEE für ein 100 % erneuerbares Energiesystem“ vor, das er als FVEE Sprecher am Mittwoch, den 23.06.2010, dem Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in Berlin überreichen durfte. Der FVEE ist eine bundesweite Kooperation von 11 außeruniversitären Forschungsinstituten, die im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energiespeicherung arbeiten. Mit etwa 1800 Mitarbeitenden repräsentiert der FVEE rund 80 % der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.
Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) betreibt an den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching seit 1991 angewandte Energieforschung. Es entwickelt energiesparende Konzepte, Techniken und Anlagen und erschließt regenerative Energiequellen. Zudem verknüpft es Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung. Durch die Entwicklung von speziellen nanostrukturierten Materialien (Aerogelen) konnte das ZAE Bayern Hochleistungsdämmkomponenten wie Vakuumisolationspaneele (VIP) und transluzente Wärmedämmung (TWD) realisieren und in die Praxis transferieren. Derzeit entwickelt das ZAE Bayern in Kooperation mit anderen Forschungs- und Entwicklungspartnern hochwärmedämmende, ultraschlanke Vakuumisolierverglasungen (VIG) und Fensterrahmenkonstruktionen.
Weitere Infos unter www.zae-bayern.de
Bildunterschrift:
von links: ZAE-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, Landtagsabgeordnete: Volkmar Halbleib (SPD), Thomas Mütze (GRÜNE), Karsten Klein (FDP), Günther Felbinger (FW) und Regierungspräsident von Unterfranken Dr. Paul Beinhofer. Es fehlen Peter Winter (CSU) und Oliver Jörg (CSU).
Pressemitteilung des ZAE Bayern e.V.
