Kommt die Batterie der Zukunft aus Würzburg?

Presse

RegionalTour der SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib, Diana Stachowitz und Harald Schneider

Die SPD-Landtagsfraktion bereist im Rahmen einer RegionalTour in kleinen Delegationen sämtliche Landkreise und kreisfreie Städte Bayerns. So war nun der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib mit seiner Kollegin Diana Stachowitz aus München und mit Harald Schneider aus Karlstadt in Würzburg unterwegs.
Besucht wurde u.a. die Firma a+f GmbH.
Hier konnten sich die Abgeordneten von den Vorteilen und den Zukunftschancen der Photovoltaik und der zugehörigen Energiespeicher-Technik überzeugen.
Hatte die Firma im Jahre 2007 noch 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wird demnächst die Anzahl von 180 überschritten. Der Umsatz stieg seitdem auf über 250 Millionen Euro. Thomas Petsch, der Firmengründer und bisherige Geschäftsführer, und sein Team aus Geschäftsleitung und Entwicklung erläuterten zum einen die selbst entwickelten SunCarrier-Systeme, die inzwischen in vielen Ländern dafür sorgen, dass Photovoltaik-Module immer der Sonne zugewandt sind.
Das Geschäftsfeld von a+f konzentriert sich auf die Entwicklung, Projektierung, Umsetzung, Vertrieb, Betrieb sowie den Service von Solaranlagen mit und ohne Nachführsystemen. Kunden erhalten auf Wunsch „schlüsselfertige“ Anlagen. Aber nicht nur mit der Produktion von Solar-Strom beschäftigen sich die Ingenieure bei a+f, sondern auch mit der Entwicklung von leistungsfähigen Batteriesystemen. Die bisher von a+f angebotenen Großbatterien haben die Länge von viereinhalb Metern, eine Breite von 2,20 m und eine Höhe von 2,40 m, sie haben 10kW Leistung (Spitzenleistung bis 15kW) und 100kWh Speicherkapazität. Die Batterien sind mit Vanadium gefüllt, einem Energieträger aus flüssigen Salzen und, im Gegensatz zu vielen anderen Batterien, frei von Blei, Cadmium und Quecksilber.
Inzwischen hat man bei a+f in Würzburg weiter geforscht, und die Leistung nochmals erheblich verbessert. Zurzeit ist man auf der Suche nach einem Partner, gerne aus dem öffentlichen Sektor, der bereit wäre, ein 2 MegaWatt-Pilotprojekt mit zu finanzieren.
Die Abgeordneten versprachen, bei der Kontaktknüpfung behilflich zu sein und sich für ein solches Pilotprojekt einzusetzen.
„Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in Wasserkraft, Sonne und Wind, innerhalb der SPD-Landtagsfraktion und der BayernSPD bezweifelt das niemand. Die Atomkraft gehört in Deutschland hoffentlich bald der Vergangenheit an. Ich danke Pionieren wie Herrn Petsch und Firmen wie a+f für ihren Forscherdrang und für das Durchhaltevermögen. Sie liefern die Beweise, dass unsere Energiepolitik die richtige ist“, so Halbleib zum Abschluss des Firmenbe-suchs.
Im Rahmen der RegionalTour besuchten die SPD-Abgeordneten an diesem Tag noch die Josef-Greising-Schule und die Christophorus-Gesellschaft.

Bildunterschrift: Dipl.-Architektin Claudia Hamm erläutert den SPD-Abgeordneten Harald Schneider (2.v.l.), Diana Stachowitz (3.v.l.) und Volkmar Halbleib (ganz rechts) ein a+f-Firmenprojekt. Links im Bild der neue Geschäftsführer Thomas Bone, 4.v.l. Firmengründer Thomas Petsch.

 
 

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